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RB Leipzig-Coach Alexander Zorniger: „Bewerten den Sieg hoch, aber nicht zu hoch“

Leipzig. Und wieder zog Werder Bremen gegen einen Drittligisten den Kürzeren. Nach Osnabrück fegte RB Leipzig die Norddeutschen zwar nicht aus dem Stadion, stellte Robin Dutt aber doch vor das eine oder andere Problem.  Sein Gegenüber Alexander Zorniger war da doch etwas besser gelaunt, aber auch nur etwas.

Der Bremer Trainer zeigte sich unzufrieden und Aaron Hunt brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wir haben heute nicht so gespielt, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben zu viele Fehler gemacht und dem Gegner zu viele Torchancen geschenkt. Wir tun uns vorn und auch hinten schwer.“ In den ersten zehn Minuten war jeder lang geschlagene Ball eine Chance für die Hausherren. Leicht konnten sie die Hintermannschaft der Werderaner austanzen, zu leicht. Doch ändern wird Robin Dutt nichts. Auch bei einem Sieg würde er weitermachen wie bisher: „Natürlich wäre es gut ein Spiel zu gewinnen, aber auch wenn wir gewinnen wird nichts anders sein. Es wird nichts passieren.“

Nach dem ersten Tor von Niclas Füllkrug, der einen präzisen Flachpass von Marko Arnautovic nur noch einschieben musste (13.), gaben die Leipziger nicht auf. Bulle Timo Röttger sagte: „Wir haben uns von dem frühen Rückstand nicht unterkriegen lassen, haben frech weitergespielt und wurden dafür belohnt.“ Belohnt wurden sie unmittelbar vor Halbzeitpfiff. Es war Röttger, der einen Ball aus dem Mittelfeld mustergültig annahm, seinen Gegenspieler täuschte und den Ball ins lange Eck zirkelte (45.).

RB Leipzig-Coach Alexander Zorniger © Red Bull/GEPA

RB Leipzig-Coach Alexander Zorniger © Red Bull/GEPA

Nach der Pause schickte Dutt überraschend die gleiche Elf wie in Halbzeit eins auf den Rasen. Besser konnten sie auch nach der Pause nicht machen. Kurz vor der Stundenmarke legte Denis Thomalla auf Carsten Kammlott quer, der mit einem sehenswerten Hackentrick den Siegtreffer markierte. Bullen-Coach Zorniger sagte nach dem Spiel: „Nach dem Gegentor sind wir bis zum 1:1 nicht mehr ins Spiel gekommen. Da waren auch einige Egoismen auf dem Platz, die ich nicht so gern sehen möchte. Auch hat mit die taktische Disziplin nicht so gut gefallen.“ Doch harte Worte für den Coach einer Mannschaft, die so eben einen Bundesligisten in die Knie zwang.

Aber auch der kritische Übungsleiter freute sich am Ende: „Wir nehmen das Ergebnis gern mit. Wir bewerten den Sieg hoch, aber auch nicht zu hoch.“

(fb)

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Veröffentlicht am 24/07/2013 in Fußball National und mit , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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