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Archiv für den Monat August 2013

Ein Loblied auf die Champions League

Am kommenden Mittwoch geht es für Schalke 04 wieder um das ganz Große im europäischen Fußball: den Einzug in die Champions-League-Gruppenphase. Brisant: In den Play-off-Spielen geht es gegen Ex-Coach Huub Stevens, der inzwischen PAOK Saloniki trainiert. Nach dem katastrophalen Saisonstart in die Bundesliga, mit nur einem Punkt aus zwei Spielen und schon sieben Gegentoren, verschafft ein Champions-League-Abend vielleicht etwas Ablenkung. Das hoffen sie zumindest auf Schalke.

Dass Schalke auf der großen Fußball-Bühne schon einige grandiose Spiele absolviert hat, lässt sich nicht bestreiten. Überhaupt haben die deutschen Teams die Geschichte der ehemals drei europäischen Wettbewerbe mitgeprägt. Hierbei sei nur mal an die grandiosen, spannenden und schier unglaublichen Europokal-Abende von Werder Bremen erinnert. Natürlich darf der FC Bayern München nicht fehlen; das Finale der Champions League 1999 gegen Manchester United bleibt wohl jedem Fußballfan ewig in Erinnerung. Oder Borussia Mönchengladbachs Spiele in den 1970er Jahren.

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Florian Haupt, Andreas Lampert – 1. Auflage 2011, 144 Seiten, 42 Farbfotos, 45 S/W Fotos, Format 21,6 x 30,5 cm, gebunden, Delius Klasing

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Thomas Lötz, Reinaldo Coddou H. – 1. Auflage 2010, 144 Seiten, 59 Farbfotos, 13 S/W Fotos, Format 21,6 x 30,4 cm, gebunden, Delius Klasing

Eins der kuriosesten Spiele absolvierte wohl Hertha BSC am 23. November 1999 gegen den FC Barcelona im heimischen Olympiastadion. Nebelschwaden verhinderten die Sicht im ganzen Stadion, bis heute weiß niemand so genau, wie trotzdem zwei Tore fallen konnten. Endstand: 1:1.

Viele dieser Spiele fanden in der Champions League, ehemals dem Europokal der Landesmeister, statt. Die „Königsklasse“ zählt inzwischen zu den beliebtesten und erfolgreichsten Wettbewerben weltweit. Das Buch „Die Geschichte der Champions League“ ist in diesem Zusammenhang für Fußballfans ein wahrer Genuss, skizziert es doch noch einmal den rasanten Aufstieg des Wettbewerbs seit seiner Gründung 1992 und bietet dem Fan einen tollen Überblick über alle Spiele, alle Tore und alle Sieger. Das Buch weiß zudem mit spektakulären Bildern und einem tollen Statistikteil zu überzeugen.

An Champions-League-Abenden, wie an diesem Mittwoch, perfekt für die Halbzeit- oder Werbepause geeignet, um in Erinnerungen zu schwelgen.

Wer nicht genug kriegen kann, sollte in Griffweite auch das Buch „Als Mittwochs das Flutlicht anging – 75 deutsche Europapokal-Klassiker“ zur Hand haben. Hier findet der Fan kurze Geschichten zu den denkwürdigsten Momenten deutscher Mannschaften in allen drei Europokalwettbewerben. Wie war das zum Beispiel am 19. März 1986, als Bayer 05 Uerdingen auf Dynamo Dresden traf? Spektakulärer ging es kaum. Überzeugen kann auch dieses Buch durch tolle Bildaufnahmen. Eine Pflichtlektüre für Fußballfans. (ab)

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WM ohne England?

Ob das gut bei den englischen Fans ankommt, darf bezweifelt werden…

England-Star Rio Ferdinand hat über die englische Tageszeitung „Daily Mail“ verlauten lassen, dass er es befürworten würde, wenn England die nächste WM in Brasilien ausfallen lässt.  „Wir sollten uns vielleicht nicht für die nächste WM oder EM qualifizieren! Ich will mich eher nicht für die nächsten zwei Turniere qualifizieren, wenn ich in zehn Jahren sehe und weiß, dass sich die Leute wieder mit dem Nationalteam identifizieren“, sagte der 34-Jährige.

Diese Aussage kommt ausgerechnet von Rio Ferdinand, der die „Three Lions“ jahrelang als Kapitän angeführt hat. Ferdinand beklagt fehlende Konzepte und eine schlechte Nachwuchsarbeit. „Du guckst dir die Deutschen oder die Brasilianer an. Sie haben eine Handschrift, ein System“, sagte er.

Das haben die Engländer in Ferdinands Augen nicht mehr.  Es bestehe keine Verbindung zwischen der A-Nationalmannschaft und den Nachwuchsteams, egal ob U-21 oder U-17. Und das verheiße nichts Gutes für das englische Nationalteam.  Ferdinand sieht nur einen Weg, das zu ändern: „Du bräuchtest jemanden mit dicken Eiern, der dich am Nacken packt und sagt: ´Das ist, was wir tun werden, und es könnte zehn Jahre dauern, das umzusetzen.´“

Wer derjenige sein könnte, ließ Ferdinand offen. Man darf aber schon jetzt gespannt sein, wie die Reaktionen der englischen Fans ausfallen werden. (ab)

Transfernews: Bayern wollte Liverpools Gerrard

Das wäre ein Hammer-Transfer gewesen! Englische Medien berichten, dass der FC Bayern im letzten Jahr kurz vor einer Verpflichtung von Steven Gerrard (33) stand.

Die Liverpool-Legende: „Ich hatte letztes Jahr die Chance, zu einem Verein zu wechseln, der in der Champions League spielt, aber das hat mich nicht gereizt.“ Den Namen des Klubs wollte er nicht verraten. Doch der renommierte „Telegraph“ ist sich sicher, dass es sich dabei um den deutschen Rekordmeister handelt.

Gerrard weiter: „Ein traditionsreicher Klub wie Liverpool hat einen hohen Wert, das ist auch der Grund, warum ich so lange hier bin. Es ist wichtiger, auch mal den schwierigen Weg zu gehen, um Titel zu gewinnen und etwas zu erreichen, als zu einem Verein zu gehen, wo es einfacher wäre.“ Er hat über 600 Pflichtspiele für Liverpool bestritten, unter anderem die Champions League (2005) gewonnen – an einem Wechsel war er nie interessiert, obwohl über die Jahre Real, Inter und Chelsea angefragt haben sollen.

Auch die Bayern hat Gerrard anscheinend eiskalt abblitzen lassen…

(ab)

Zitat des Tages:

Ich habe mit Erich Ribbeck telefoniert, und er hat zu mir gesagt, ich stehe für die Maltareise nicht zur Verfügung.

(Andreas Möller, 1999)