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Real Madrid: 100 Millionen Euro für einen „No-Name“?

KOMMENTAR

Gareth Bale ist ein talentierter und wirklich begnadeter Fußballer. Dies sollte keiner in Abrede stellen. Seine Arbeit auf der linken Seite war bei den Tottenham Hotspur überragend.

Aber die Rekordsumme von Cristiano Ronaldo knacken? Als der Portugiese für die damalige Rekordsumme von 94 Millionen Euro seinen Weg von Manchester United zu Real Madrid antrat, war er bereits mehrmaliger englischer Meister und Supercup-Sieger sowie einmaliger FA-Cup-Sieger. Er führte die Elf von Trainer-Legende Sir Alex Ferguson zum Champions-League-Titel 2008 und zur Klub-Weltmeisterschaft im selben Jahr. Er kam als Europas Fußballer des Jahres und Weltfußballer zu den Königlichen.

Der legendäre Zinedine Zidane war italienischer Meister, Pokal- und Supercup-Sieger. Zudem vereinte er die Europa- und Weltmeisterschaft auf sich. In den Top 5 sind auch Zlatan Ibrahimovic und dessen Wechsel zum FC Barcelona vertreten. Auch er brachte einen ganzen Schrank voller Titel mit: Fünf Meisterschaften Italien, hinzu kommen noch zwei Supercup-Siege und vier Titel mit Ajax Amsterdam. Kaka komplettiert die Top 5, als er für 65 Millionen Euro von Milan zu Real ging. Auch er war immerhin Weltmeister, italienischer Meister, Champions-League-Sieger und Klub-Weltmeister.

Und was hat Gareth Bale? Den Liga-Pokal Englands. Den unbedeutendsten Titel auf der Insel. Bei allem Respekt vor Swansea City, ich gönne Gerhard Tremmel den Pokal von ganzem Herzen, doch für einen 100-Millionen-Mann erwarte ich den einen oder anderen mehr. Während sich die restlichen Vieren nicht nur mit den wichtigsten Titeln im Weltfußball schmücken dürfen, haben sie auch unter Trainern wie Fabio Capello, Jose Mourinho, Marcello Lippi, Carlo Ancelotti oder Sir Alex Ferguson ihre Klasse bewiesen.

Bale spielte lang unter Harry Redknapp und Andre Villas-Boas. Letztgenannter ist ganz sicher auch ein ausgezeichneter Coach, muss sich aber ebenso noch beweisen und spielt noch lange nicht in einer Liga wie Weltmeister-Trainer Lippi oder „The Special One“.

Gewinnt Real Madrid in dieser Saison nicht mindestens die Champions League und einen Titel gegen den FC Barcelona, dann ist die Rekordsumme von 100 Millionen Euro für einen „No-Name“ schon nicht mehr gerechtfertigt.

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Veröffentlicht am 03/09/2013, in Fußball International. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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