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Ottmar Hitzfeld: Ein Trainer verabschiedet sich von der großen Bühne

Ein Welt-Trainer verabschiedet sich von der Fußballbühne!

Das Achtelfinal-Aus seiner Schweizer bei der WM in Brasilien gegen Argentinien (0:1) war das letzte Spiel für Ottmar Hitzfeld (65). Nach acht Jahren als Nationaltrainer macht ein Großer der Trainerzunft endgültig Schluss. Hitzfelds Entschluss steht, eine Rückkehr auf die Trainerbank wird es nicht geben: „Der Trainerberuf ist beendet. Ich bin stolz auf meine Laufbahn.“ Und weiter: „In ihr wurde ich auch vom Glück begünstigt. Es war mir eine große Ehre, als halber Schweizer zum Schluss noch einmal für die Schweiz tätig zu sein. Und ich kann mich mit Stolz und voller Emotionen verabschieden.“

Über Dortmund zum FC Bayern

Die Karriere des zweimaligen Welttrainers (1997, 2001) begann in den 1980er Jahren. Nach seiner ersten Station 1983 beim SC Zug führte ihn sein Weg über den FC Aarau zu Grasshopper Zürich, wo er zwei Schweizer Meisterschaften feierte. 1991 wagte Hitzfeld den Sprung nach Deutschland zum Ruhrpott-Riesen Borussia Dortmund. In seiner ersten Saison wurde er gleich Vize-Meister, baute eine starke Mannschaft über die Jahre zusammen. Mit Star-Spielern wie Andreas Möller, Matthias Sammer, Jürgen Kohler und Karl-Heinz Riedle gewann Dortmund zwei Meisterschaften (1995/1996) und holte unter Hitzfeld 1997 im Finale gegen Juventus Turin (3:1) den Champions-League-Titel. 1998 wechselte Ottmar zum FC Bayern und bestimmte ein Jahrzehnt lang den deutschen und auch ein Stück weit den europäischen Fußball (von 1998-2004 und 2007-2008).

Die Erfolge: Sieben Meistertitel, drei Pokal-Siege, ein Champions-League-Titel 2001 sowie Weltpokalsieger. Nach insgesamt sieben Jahren beim FC Bayern wechselte Hitzfeld zum Schweizer Verband. Die Reaktionen auf seinen jetzigen Rücktritt waren in der Schweiz überragend. Die Boulevard-Zeitung „Blick” schrieb „Danke, GOTTmar Hitzfeld”. Der „Tages-Anzeiger” meint: „So gut, gegen einen solchen Gegner, war vielleicht noch nie eine Schweizer Nationalmannschaft.” Gemeint war das 0:1 gegen Argentinien und das bittere Ausscheiden kurz vor einem möglichen Elfmeterschießen. Hitzefeld: „Allein in den letzten drei Minuten habe ich noch mal alles erlebt, was im Trainerleben möglich ist.“

„Wir werden ihn alle vermissen“

Und weiter: „Erst den Schock des 0:1, dann unsere Reaktion, ein Fallrückzieher unseres Torwarts im gegnerischen Strafraum, ein Pfostenschuss. Solche Emotionen erlebt man nur im Fußball. Deshalb lieben wir alle den Fußball.” Auch Hitzfelds Spieler waren im Angesicht des Abschieds gerührt. Gelson Fernandes: „Ich wünsche ihm alles Beste für die Zukunft. Er ist nicht nur ein großer Trainer, sondern auch ein großer Mensch.” Wolfsburgs Ricardo Rodríguez: „Wir werden ihn alle vermissen, er war ein großer Trainer.“

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Veröffentlicht am 30/06/2014 in Allgemein, Fußball International, Fußball National, WM 2014 und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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