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Archiv für den Monat September 2014

Florenz-Fans haben Mitleid mit Mario Gomez

Er hat es zurzeit nicht leicht…

Mario Gomez (29) bleibt auch im dritten Pflichtspiel der Saison für Florenz ohne Tor. Unser Nationalstürmer spielt in der Europa League gegen Guingamp (3:0) durch, ein Treffer gelingt ihm allerdings nicht. Die Tragik an Gomez‘ derzeitiger Erfolglosigkeit: Die Fans feiern ihn aus Mitleid. Gegen den französischen Gegner applaudieren und feiern sie ihn mit Sprechchören – gebracht hat es nichts.

Florenz-Trainer Vincenzo Montella (40): „Gomez hat gut begonnen, er opferte sich für die Mannschaft und machte eine gute Partie.“ So weit, so gut. Doch in der italienischen Presse wird Mario Gomez scharf kritisiert.

Die „Gazzetta dello Sport“ schreibt: „Auch dieses Mal schaffte es der deutsche Angreifer nicht in die Torschützenliste. Die Spieler, der Trainer und die 20 000 Zuschauer versuchten ihm zu helfen, das Eis zu brechen.“ Und weiter: „Aber Gomez schaffte es nicht, ein Tor zu erzielen. Seine Beine wirken schwer, sein Kopf nicht frei. Florenz, das große Träume hat, braucht Super Mario.” Die „Corriere dello Sport“ ist darüber verwundert, dass „Gomez langsam ist und seine Bewegungen wie in Zeitlupe sind“.

Die italienische Sportzeitung legt nach: „Es hinterlässt den Eindruck, dass er nicht voll integriert ist. Das war letztes Jahr nicht so. Der Rückschritt ist nicht einfach zu erklären.” Am Sonntag (18 Uhr) kann Gomez den Tor-Fluch gegen Bergamo endlich brechen. Damit die Florenz-Fans ihn nicht aus Mitleid feiern, sondern als Torschützen.

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Nächste Folge: Guardiola vs. Mourinho

Die Beiden sind sich einfach nicht grün!

Chelsea-Trainer José Mourinho (51) und Bayern-Coach Pep Guardiola (43) – immer wieder kommt es zwischen den beiden Star-Trainern zu Reibereien. Aber jetzt wird es wirklich ganz kurios. Grashalm-Streit zwischen Guardiola und Mourinho!

Bei der Trainer-Tagung in Nyon kam es laut spanischer Zeitung „AS“ zwischen Mourinho und Guardiola zum Rasen-Streit. Der Trainer der Bayern soll bei dem Treffen angeregt haben, dass der Stadionrasen von 3 cm auf 1,5 cm getrimmt und vor den Spielen immer gewässert wird. Guardiola scheint so erreichen zu wollen, dass das Spiel schneller und schöner gemacht wird und eine gute Show ergibt.

Mourinho wiederum soll das RASENd gemacht haben – er grätschte demnach gleich dazwischen: „Jeder hat seine Spielweise, die respektiert werden sollte. Fußball kann auf mehrere Arten spektakulär sein.“ Also: Die Rasenlänge so lassen. Und ob der Rasen gewässert wird, solle immer noch dem gastgebenden Team überlassen sein.

Pep Guardiola sah das wohl als „persönlichen Angriff“: „Die Schönheit des Fußballs ist abhängig vom Trainer. Es scheint mir, dass Mourinho das Ergebnis dem Spektakel vorzieht.“ Streit um die perfekte Rasenlänge? Das kannte man bisher nur aus Englands Vorgärten, nun hat dieser „Konflikt“ den europäischen Spitzenfußball erreicht.

Ende offen…

Lahm, Mertesacker, Klose: Emotionaler Abschied bei der Nationalmannschaft

Tränenreicher Abschied in Düsseldorf.

Vor dem Test-Länderspiel zwischen Deutschland und Argentinien wurden mit Philipp Lahm (30), Per Mertesacker (29) und Miroslav Klose (36) gleich drei Weltmeister verabschiedet. Das Trio hatte nach dem Titelgewinn seine Länderspiel-Karriere beendet. Auch Hansi Flick (49), der langjährige Assistent von Bundestrainer Joachim Löw (54) und neue DFB-Sportdirektor, wurde von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Generalsekretär Helmut Sandrock verabschiedet.

51.132 Zuschauer bejubeln die Zurückgetretenen. Als Abschiedsgeschenk gibt es einen Blumenstrauß, eine Urkunde und das aktuelle Trikot mit den vier Sternen.  Miroslav Klose muss mit den Tränen kämpfen. Und auch auf die anderen Stars macht die ganze Szenerie Eindruck.

Mit dem Trio geht ein großes Stück Länderspiel-Geschichte. Sie alle haben mehr als 100 Länderspiele absolviert: Klose (137) liegt auf Platz zwei der ewigen Bestenliste, Lahm (112) auf Rang vier und Mertesacker (104) auf Platz acht.

Bundestrainer Jogi Löw: „Ich hätte als Trainer gerne mit ihnen weitergearbeitet, aber diese Entscheidungen muss ich akzeptieren und respektieren. Ihr habt uns alle mit Eurem Auftreten, Eurer Menschlichkeit, Eurer Persönlichkeit und großartigen sportlichen Leistungen viel gegeben und viel Freude gemacht.”