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Borussia Dortmund: König Klopp unantastbar?!

Kommentar

Es läuft nicht bei Borussia Dortmund. Das weiß jeder. Das weiß natürlich auch Jürgen Klopp. Gegen Bayern München haben sie am Samstag eine starke Halbzeit abgeliefert, haben dann aber (mal wieder) aufgehört Fußball zu spielen. Auch der Strafstoß war alles andere als nötig.

Einhellig war im Nachgang von einer „Ergebniskrise“ die Rede. Das stimmt. Auch sei es aktuell im Schwarz-Gelben Teil des Potts enorm schwer. Erkannt hat der BVB die Situation bereits seit Wochen. Und dass es Jürgen Klopp noch kann, zeigt seine Mannschaft immer wieder in der Champions League oder auch im DFB-Pokal.

Natürlich sollte man das Spiel gegen den deutschen Meister nicht unbedingt als Maßstab an sich nehmen, doch auch gegen den Hamburger SV oder Köln fuhr der BVB keine Siege ein. Und das Alltagsgeschäft ist nun einmal die Bundesliga. Inzwischen stehen die Schwarz-Gelben sogar auf einem Abstiegsrang. Wie viel darf sich die Mannschaft noch leisten?

Niemand stellt Klopp in Frage und niemand sollte dies tun. Vielmehr fragt man sich als Beobachter, warum die Mannschaft in der Bundesliga einfach nicht in die Spur findet und kommt.

von Tim.Reckmann (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

BVB-Coach Jürgen Klopp ist verzweifelt

Als Verantwortlicher möchte ich jetzt nicht in Dortmund sitzen. Auf der einen Seite hast du deinen unantastbaren und schon legendären Trainer, dessen Team nur in der Königsklasse so richtig zeigt, was es an guten Tagen zu leisten in der Lage ist und auf der anderen Seite muss man um die Saisonziele bangen. Ein Jahr ohne das europäische Geschäft wäre eine mittlere Katastrophe und einen Marco Reus könnte man dann wohl auch nicht halten.

Der Baum brennt in Dortmund und das schon lange vor Heiligabend! An allen Ecken und Enden müssen nun die Feuerwehrmänner gefunden werden, um ihn zu löschen. Zu Beginn hilft da ein klares System. Warum nicht auf das alt bewährte 4-2-3-1 setzen? Ständige Wechsel in der Formation helfen der Mannschaft nicht, die personellen Wechsel sind ärgerlich, aber leider nicht zu verhindern.

Einen Vorteil hat der Meister von 2011 und 2012: Das Geld sitzt locker genug, um im Winter noch einmal kräftig nachlegen zu können. Davon träumt die Konkurrenz aus Freiburg und Co. Und die Saison ist noch lang genug. Noch.

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Veröffentlicht am 03/11/2014, in Fußball International. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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