Blog-Archive

Ein Loblied auf die Champions League

Am kommenden Mittwoch geht es für Schalke 04 wieder um das ganz Große im europäischen Fußball: den Einzug in die Champions-League-Gruppenphase. Brisant: In den Play-off-Spielen geht es gegen Ex-Coach Huub Stevens, der inzwischen PAOK Saloniki trainiert. Nach dem katastrophalen Saisonstart in die Bundesliga, mit nur einem Punkt aus zwei Spielen und schon sieben Gegentoren, verschafft ein Champions-League-Abend vielleicht etwas Ablenkung. Das hoffen sie zumindest auf Schalke.

Dass Schalke auf der großen Fußball-Bühne schon einige grandiose Spiele absolviert hat, lässt sich nicht bestreiten. Überhaupt haben die deutschen Teams die Geschichte der ehemals drei europäischen Wettbewerbe mitgeprägt. Hierbei sei nur mal an die grandiosen, spannenden und schier unglaublichen Europokal-Abende von Werder Bremen erinnert. Natürlich darf der FC Bayern München nicht fehlen; das Finale der Champions League 1999 gegen Manchester United bleibt wohl jedem Fußballfan ewig in Erinnerung. Oder Borussia Mönchengladbachs Spiele in den 1970er Jahren.

3341.jpg.184977

Florian Haupt, Andreas Lampert – 1. Auflage 2011, 144 Seiten, 42 Farbfotos, 45 S/W Fotos, Format 21,6 x 30,5 cm, gebunden, Delius Klasing

3220.jpg.66143

Thomas Lötz, Reinaldo Coddou H. – 1. Auflage 2010, 144 Seiten, 59 Farbfotos, 13 S/W Fotos, Format 21,6 x 30,4 cm, gebunden, Delius Klasing

Eins der kuriosesten Spiele absolvierte wohl Hertha BSC am 23. November 1999 gegen den FC Barcelona im heimischen Olympiastadion. Nebelschwaden verhinderten die Sicht im ganzen Stadion, bis heute weiß niemand so genau, wie trotzdem zwei Tore fallen konnten. Endstand: 1:1.

Viele dieser Spiele fanden in der Champions League, ehemals dem Europokal der Landesmeister, statt. Die „Königsklasse“ zählt inzwischen zu den beliebtesten und erfolgreichsten Wettbewerben weltweit. Das Buch „Die Geschichte der Champions League“ ist in diesem Zusammenhang für Fußballfans ein wahrer Genuss, skizziert es doch noch einmal den rasanten Aufstieg des Wettbewerbs seit seiner Gründung 1992 und bietet dem Fan einen tollen Überblick über alle Spiele, alle Tore und alle Sieger. Das Buch weiß zudem mit spektakulären Bildern und einem tollen Statistikteil zu überzeugen.

An Champions-League-Abenden, wie an diesem Mittwoch, perfekt für die Halbzeit- oder Werbepause geeignet, um in Erinnerungen zu schwelgen.

Wer nicht genug kriegen kann, sollte in Griffweite auch das Buch „Als Mittwochs das Flutlicht anging – 75 deutsche Europapokal-Klassiker“ zur Hand haben. Hier findet der Fan kurze Geschichten zu den denkwürdigsten Momenten deutscher Mannschaften in allen drei Europokalwettbewerben. Wie war das zum Beispiel am 19. März 1986, als Bayer 05 Uerdingen auf Dynamo Dresden traf? Spektakulärer ging es kaum. Überzeugen kann auch dieses Buch durch tolle Bildaufnahmen. Eine Pflichtlektüre für Fußballfans. (ab)

Leipzig, Salzburg und nun Pasching – Red Bull und die Wettbewerbsintegrität

Das Wunder von Österreich ist perfekt. Als unterklassiges Team hat der FC Pasching den ÖFB-Cup geholt. Ein 1:0 gegen den neuen Meister Austria Wien. Auf den ersten Blick ein Wunder, ja eine Sensation!

So wird es auch in den meisten Medien verkauft – eben als Sensation, als Wunder, als etwas ganz großes! Ohne Frage, es ist etwas ganz Besonderes, aber nicht weil ein Drittligist gegen den aktuellen Meister Österreichs im Pokalfinale gewonnen hat. Sondern warum keiner die tatsächliche Situation sieht oder sehen will?!

Das fragt man sich unweigerlich, ob die etablierten Medien es nicht wissen oder wahrhaben wollen. Pasching ist das Farm-Team von Red Bull Salzburg, Team Red Bull 3! Die Sensation nicht ganz so groß, denn sie haben die eine oder andere Mark mehr auf dem Konto, als die Konkurrenten. Sie sind gespickt mit ehemaligen Bundesliga-Spielern und drängen in die Bundesliga. Red Bull ist offiziell „nur“ Sponsor, der Vertrag läuft 2014 aus, aber auch knapp 80 Prozent des Etats sind Dosen-Dollar.

Zweimal Red Bull in Europa?

Durch den Einzug ins Finale und letztlich dem Sieg haben sie die Qualifikation zur Europa League erreicht. Problematisch könnte es nun werden, wenn man sich die UEFA-Regularien anschaut. Dort gibt es ein eigenes Kapitel zum Thema „Integrität des Wettbewerbs“. Dieser Artikel 3 legt fest, dass „niemand gleichzeitig entweder direkt oder indirekt in irgendeiner Eigenschaft in der Verwaltung, Administration oder dem sportlichen Auftritt eines anderen Vereins in einem UEFA-Klubwettbewerb beteiligt sein darf“.

Direkt beteiligt ist Red Bull in Salzburg, keine Frage, die zu stellen wäre mehr als naiv. Sie treten in der kommenden Saison in der Qualifikation zur Champions League an. Indirekt sind sie es noch bei West-Drittligist Liefering, der auch offiziell vom Österreichischen Fußballverband als zweites Red-Bull-Team gewertet wird („Es ist erwiesen, dass der Verein unter Kontrolle von Red Bull steht“) und somit nicht am ÖFB-Cup teilnehmen darf etc. Nun stellt sich die Frage, wie weit es bei Pasching der Fall ist.

SAMSUNG

Verdacht, Verdacht, Verdacht

Ein kleiner Verdacht: Die Pasching-Präsidenten Martin Hengstschläger und Rene Lindner residieren mit ihrer Rechtsanwaltskanzlei an jener Linzer Adresse, an der laut oberösterreichischer Rechtsanwaltskammer im Mai 2011 Red-Bull-Vorstand Volker Viechtbauer als Rechtsanwalt eingetragen war. Das Trainerteam Gerald Baumgartner und Martin Hiden kam von den Red-Bull-Juniors, also dem zweiten Team von Salzburg. Einige Spieler sind von den Juniors ausgeliehen. Etwas unauffälliger ist, dass Geschäftsführer Norbert Schnell beim USK Anif tätig war. Verdächtig ist es, weil er seit Sommer 2012 unter dem Namen FC Liefering in der Westliga antritt.

Alles etwas kurios, aber offiziell nicht anrüchig, denn geprüft hat der Verband die Integrität des Vereins bereits und kam zum folgenden Ergebnis: „Im Zuge des Verfahrens konnte nicht nachgewiesen werden, dass die Red Bull GmbH beherrschenden Einfluss auf den FC Pasching ausübt. Daher war das Verfahren aus Mangel an Beweisen einzustellen.“ Pasching-Präsident Hengstschläger ergänzte im Neuen Volksblatt: „Wir wurden bereits vom ÖFB zweimal geprüft und haben auch vor einer UEFA-Prüfung keine Angst.“

Sollte die UEFA zu einem anderen Urteil kommen, als der ÖFB, dann würde nur jener Klub zugelassen werden, „der sich für den ranghöheren Wettbewerb (Champions League) qualifiziert“ hat, wie es in den Regularien heißt.

Nicht das erste Mal

In der Vergangenheit geriet Roman Abramowitsch als Mäzen von Chelsea und ZSKA Moskau in ein schiefes Licht. Damals wurden beide Vereine zugelassen. 1998 war die Investorengruppe ENIC Haupteigentümer von AEK Athen und Slavia Prag. Beide Klubs waren für den UEFA-Pokal qualifiziert. Der europäische Verband verbot damals die Teilnahme der Griechen. Diese Entscheidung wurde von der Europäischen Kommission bestätigt, doch ENIC erwirkte in der Schweiz eine einstweilige Verfügung, deren Folge die Teilnahme beider Klubs war.

Das Thema Integrität ist eben doch nicht so eindeutig, wie es sein sollte.

von Fabian Biastoch

„Weltenbummler“ Lutz Pfannenstiel: „Der BVB hat eine große Chance, den Bayern die Saison zu verderben“

INTERVIEW
Von Andreas Becker

Berlin. Lutz Pfannenstiel ist die Begeisterung immer noch anzumerken. Auf sechs Kontinenten war es als Spieler und Trainer aktiv. Seine schönsten Erinnerungen hat er dabei an Brasilien, dem Land, das im kommenden Jahr die Fußball-Weltmeisterschaft austragen wird.

In den höchsten Spielklassen Deutschlands war Pfannenstiel nie aktiv, seit etwas mehr als einem Jahr arbeitet er aber als Scout für 1899 Hoffenheim. Über diesen Job, seine bewegte Karriere und die Erfahrungen als „Weltenbummler“ und das deutsche Champions-League-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund sprach er in unserem Interview.

Herr Pfannenstiel, Sie sind als Weltenbummler bekannt. Wo war es am schönsten?

Lutz Pfannenstiel: Das ist eine schwierige Frage. Da würde ich zwischen sportlichem und normalem Leben unterscheiden. Brasilien war sowohl sportlich als auch kulturell eine tolle Geschichte. Für mich als Fußballer war es eine große Ehre, in Brasilien spielen zu dürfen. Es gibt nur wenige Europäer, die das Glück gehabt haben, dort Profi zu sein. Das Leben generell in Brasilien ist halt super. Dann war auch Vancouver vom Lifestyle her eine tolle Geschichte. Emotional hängt auch viel an England, Norwegen und Neuseeland. Brasilien könnte man aber als Nummer eins nennen.

Was war denn das Besondere am Fußball in Brasilien?

Lutz Pfannenstiel: Die Stadien waren damals teilweise alte Burgen, da kann man nicht von modernen Arenen sprechen. Aber die Stimmung im Stadion und das ganze Drumherum ist so etwas wie eine Religion, der Fußball bedeutet den Leuten noch mehr als zum Beispiel in Deutschland. Der Fußball ist für die Brasilianer die Liebe des Lebens. Es war emotional eine tolle Geschichte, das aufsaugen zu dürfen. Ein Höhepunkt war ohne Zweifel eines meiner ersten Spiele im legendären Maracana.

Wie sehr freuen Sie sich auf die Weltmeisterschaft nächstes Jahr in Brasilien?

Lutz Pfannenstiel: Die WM ist natürlich für mich etwas Besonderes, weil ich bisher der einzige Deutsche war, der dort als Profi aktiv war. Ich werde wieder viel für das Fernsehen machen, werde auch schon vom Confed-Cup berichten. Bis nächstes Jahr wird Brasilien eines meiner Hauptdomizile werden. Auch, weil es für mich viel zu scouten gibt für meinen eigentlichen Beruf (Pfannenstiel arbeitet als Scout für 1899 Hoffenheim, Anm. d. Red.).

Haben Sie denn für Hoffenheim schon einen Spieler im Auge?

Lutz Pfannenstiel: Wenn ich ihnen das jetzt sagen würde, dann müsste ich sie anschließend töten – top secret also. Aber Spaß beiseite. Es gibt natürlich viele interessante Spieler aus vielen Ländern oder innerhalb Deutschlands. Aber wenn ich das jetzt sagen würde, wäre ich natürlich ein Blödmann (lacht).

Wollen Sie die nächsten Jahre weiter als Scout arbeiten, oder können Sie sich vorstellen, auch nochmal als Trainer oder Torwarttrainer zu arbeiten?

Lutz Pfannenstiel: Ja, das kann ich mir vorstellen. Ich war, bevor mich Hoffenheim verpflichtet hat, erst Co-Trainer, dann Torwarttrainer und zum Schluss Nationaltrainer in Namibia. Das hat mir riesigen Spaß gemacht. Ich denke, man soll sich nie eine Tür zuschlagen. Meine Aufgabe jetzt lässt sich halt gut mit meiner Vergangenheit vereinbaren. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Wäre England da ein Traumziel?

Lutz Pfannenstiel: Ich war ja lange in England, habe immer noch gute Beziehungen und Familie dort. Das ist eine Herzensangelegenheit. Aber nach den ganzen langen Reisen durch die Welt, habe ich mich inzwischen wieder an Deutschland gewöhnt und mir macht die Arbeit bei Hoffenheim großen Spaß, da kann man weiterhin etwas Großes aufbauen. Ich stresse mich da erst mal nicht und warte einfach ab, was als Nächstes kommt. Jetzt habe ich gerade eine klare Aufgabe und will mit Hoffenheim noch einiges erreichen.

Würden Sie Spielern und Trainern raten, im Ausland Erfahrungen zu sammeln?

Lutz Pfannenstiel: Für einen Spieler ist es sicherlich nicht schlecht, mal Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Das ist die beste Schule des Lebens. Ich denke, das ist eine große Lebenserfahrung, welche die Persönlichkeit weiterentwickelt.

Ganz Deutschland spricht seit Wochen nur vom Champions-League-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund. Wie ist Ihr Tipp?

Lutz Pfannenstiel: Ich habe das große Glück, das Spiel für BBC kommentieren zu dürfen. Ich sehe das sehr neutral. Aber es ist natürlich eine wunderbare Geschichte, dass zwei deutsche Mannschaften im Finale sind. Letztes Jahr habe ich das Finale auch für die BBC kommentiert und eine dicke Lippe riskiert. Am Ende haben die Bayern gegen Chelsea verloren und ich wurde ungerechterweise ausgelacht. Das passiert dieses Mal schon mal nicht, denn es gibt zumindest einen deutschen Sieger. Wer das dann ist, muss ich ehrlich sagen, ist mir egal. Die bessere Mannschaft soll gewinnen.

Allerdings hat der FC Bayern eine Mega-Saison gespielt und momentan wohl die beste Bayern-Mannschaft aller Zeiten. Das spricht für die Bayern. Aber durch die jungen Wilden und den erfrischenden Fußball, den die Dortmunder spielen – dazu der große Motivator Jürgen Klopp -, denke ich, dass der BVB in diesem einen Spiel eine große Chance hat, den Bayern die Saison noch zu verderben. Bayern ist diese Gefahr bewusst, weshalb sie unter großem Druck stehen. Dortmund hat weniger zu verlieren.

Trainerlegende Dettmar Cramer: „Die Bayern hätten den Titel verdient“

Von Andreas Becker

Berlin. Dettmar Cramer hatte in jungen Jahren großes Glück. Kein geringerer als Sepp Herberger nahm sich der Karriere des späteren „Weltenbummlers“ an. Cramer selbst erzählt gern von seiner Anfangszeit, wie er bei den Herbergers ein- und ausging und wie ihn der erste deutsche Weltmeister-Coach förderte. Doch auch von Unstimmigkeiten in Sachen Karriereplanung berichtet Cramer. Alles in allem zählt für den heute 88-Jährigen allerdings nur eines: „Was ich im Fußball geworden bin, verdanke ich Sepp Herberger.“

Ein Held in Japan

Dettmar Cramer hat in seiner langen Karriere viel erlebt, war unter anderem Trainer beim DFB, Nationaltrainer der USA und in Saudi-Arabien und arbeitete in Japan, wo er bis heute verehrt und geliebt wird. Die Japaner rechnen ihm hoch an, dass er den Fußball in ihrem Land etabliert und in die Moderne geführt hat. In 90 Ländern lehrte er Fußball. Das brachte ihm nicht nur das Bundesverdienstkreuz und zwei Ehrenprofessuren ein, sondern er wurde von den Mohikanern und Sioux auch ehrenhalber zum Häuptling ernannt.

Titel mit dem FC Bayern

Seine sportlich erfolgreichste Zeit erlebte er jedoch beim FC Bayern München. In Deutschland war Cramer zudem bei Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Hertha BSC Berlin aktiv. Im Januar 1975 übernahm er bei den Bayern den Posten von Udo Lattek, der mit dem Klub 1974 zum ersten Mal den Landesmeister-Cup, dem Vorgänger der Champions League, gewonnen hatte. Keine leichte Aufgabe für Cramer, der keinen guten Start in der Liga erwischte und gleich in der Kritik stand. Allerdings hatte er mit Franz Beckenbauer einen großen Fürsprecher im Klub. „Die Ära Lattek ist vorbei, jetzt beginnt die Ära Cramer“, sagte Beckenbauer.

„Fußball-Professor“ und „Napoleon“

Die Bundesliga-Saison 1975/76 schloss Dettmar Cramer mit den Bayern „nur“ auf Platz drei ab. Im Europapokal der Landesmeister konnte er den Titel jedoch verteidigen. Im Finale siegte der FC Bayern mit 2:0 gegen Leeds United. Ein Jahr später konnte er den Erfolg sogar wiederholen (1:0 gegen AS St. Etienne). Dazu gewannen die Bayern 1976 zum ersten Mal den Weltpokal. Ein Triumph, den es bis heute so nicht mehr gegeben hat beim deutschen Rekordmeister. Für Sätze wie „Fußball ist ein Spiel aus Raum und Zeit“ bekam Cramer den Spitznamen „Fußball-Professor“. Auch „Napoleon“ wurde er gerufen, weil Beckenbauers frühere Freundin Diana Sandmann ihn im alten Münchner Olympiastadion in Napoleon-Montur ablichten ließ – seine Größe von 1,65 Meter tat sein übriges.

Schönste Zeit bei den Bayern

Da Dettmar Cramer in der Bundesliga an die europäischen Erfolge nicht anschließen konnte – Meister wurde er mit den Bayern nie -, wurde er im Dezember 1977 entlassen. Trotzdem beschreibt Cramer seine Zeit beim FC Bayern als „meine schönsten Jahre“. Und so wird die in Dortmund geborene Trainerlegende am kommenden Samstag auch den Bayern im Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund die Daumen drücken, wie er im Interview verriet. „Ich gratuliere beiden deutschen Mannschaften zum Erreichen des Endspiels. Ich wünsche mir und erwarte ein ideales Fußballspiel – nämlich eine Synthese von Erfolg und Schönheit für beide Mannschaften“, sagte er.

Titel nach München

„Wenn man einen Blick auf die zurückliegende Saison wirft, hätten die Bayern den Titel verdient. Der erfolgreichere Spielstil wird sich durchsetzen, aber auch Glück gehört dazu.“ Am Ende des Gesprächs schob Cramer noch den tiefgründigen Satz hinterher: „Fußball ist ein Spiegel des Lebens. Sowohl positiv als auch negativ.“ Da war er wieder der „Fußball-Professor“.

11plus3-Autor Andreas Becker (r.) mit Dettmar Cramer.

11plus3-Autor Andreas Becker (r.) mit Dettmar Cramer.